Sporthallen in der Innenstadt (ehemalige RAW-Hallen)

Laufende Nummer: 
720
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 
Themenfeld: 

Die alten Hallen des ehemaligen RAW sind nicht unbedingt ein schöner Anblick, liegen aber angesichts der Nähe zum Hauptbahnhof und der vorhandenen Bushaltestelle vergleichsweise zentral. Mit ist bewusst, dass (wenn ich richtig informiert bin) das Grundstück sich nicht im städtischen Eigentum befindet. In wie fern die Stadt hier ein Mitspracherecht oder die Möglichkeit der Einwirkung hat ist mir nicht bekannt, aber vielleicht lässt sich die alte RAW-Halle in eine Sportanlage umwidmen. Die bisher bekanntgewordenen Pläne des Eigentümers hier ein Autohaus zu schaffen erscheinen angesichts des ohnehin schon hohen Autoverkehrs, der damit verbundenen Feinstaubbelastung, eher widersinnig. Ein Einzelhandelskonzept wurde sinnvollerweise bereits abgelehnt. Die Nutzung der Hallen als Sportstätte entspräche in gewisser Hinsicht der ursprünglich vorgesehenen kulturellen Nutzung, wie es noch auf der Internetseite der Stadt nachzulesen ist. Die Hallen bieten zumindest äußerlich ausreichend Grundfläche für eine Nutzung als Sporthalle. Dies soll nicht die Einrichtung einer wettkampftauglichen Sporthalle bedeuten für Handball, Volleyball etc bedeuten. Dafür wurde schon die MBS-Arena errichtet. Vielmehr wäre die Nutzung für den Breitensport und insbesondere für Hallensportarten denkbar. Als Beispiele seien genannt: Badminton, Tischtennis, Klettern (Bouldern), Kampfsportarten (Judo, Karate), Aerobic, Squash, Turnen. Die Hallen böten dafür (zumindest äußerlich) genügend Platz um auch mehreren Sportarten gleichzeitig die (räumlich getrennte) Nutzung zu ermöglichen. Die Sportstätte sollte dabei nicht ausschließlich nur von Vereinen (diese natürlich auch mit Vorrecht) genutzt werden können, sondern auch (nach Anmeldung) durch andere Interessengruppen. Denkbar wäre auch die Nutzung durch den Hochschulsport oder Schulen. Die Fläche zwischen der Magna/Steyr-Halle und den RAW-Hallen (wo sich z.Z. Sandhaufen befinden) könnte als Parkmöglichkeit für Fahrräder und Autos umgestaltet werden. Vielleicht ließe sich in Zusammenarbeit mit dem Grundstücksinhaber auch eine geeignete Realisierungsvariante finden: Der Eigentümer baut, die Stadt verpflichtet zur Pacht/Miete über einen längeren Zeitraum.

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 
Dieser Vorschlag wurde im Rahmen des Bürgerhaushalts der Landeshauptstadt Potsdam eingereicht. Er erhielt während der Vorauswahl keine ausreichende Punktzahl von den Bürgerinnen und Bürgern und konnte aus diesem Grund nicht im weiteren Verfahren berücksichtigt werden. Eine solche Zurückweisung bedeutet jedoch nicht, dass der Vorschlag keine weitere Beachtung findet. Zur Kenntnisnahme und möglichen Berücksichtigung wurde die Anregung dem zuständigen Fachbereich der Landeshauptstadt Potsdam zur Verfügung gestellt.