Hunde-Auslaufgebiete ausbauen und weitere schaffen

Votierungsliste Nummer: 
40
Laufende Nummer: 
391
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Hundeplatz am Babelsberger Park ist zu erweitern und darüber hinaus sind weitere Hundeauslaufgebiete zu schaffen.

Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam: 

Die Stadtverordnetenversammlung wurde im Juni 2008 mit der Drucksache 08/SVV/0957 darüber unterrichtet, dass bei einer erweiterten Prüfung von städtischen Grundstücken kein Flurstück ermittelt werden konnte, das für eine Ausweisung als Hundeauslaufgebiet geeignet wäre. Die Einrichtung eines weiteren Hundeplatzes ist - auch nach aktuellem Stand - auf städtischen Flächen leider nicht möglich.
Die vollständige Wiederherstellung des Hundeübungsplatzes im Babelsberger Park (nach seiner Verlegung zum Zwecke des Sportplatzbaus) ist derzeit im Wirtschaftsplan des Kommunalen Immobilien Service (KIS) nicht berücksichtigt. Aufgrund der Vorgaben aus dem Kommunalrecht ist es derzeit nicht möglich, Investitionsmittel für nichtpflichtige Aufgaben zu verwenden, solange für kommunalrechtlich pflichtige Investitionen eine Kreditfinanzierung erforderlich ist.

Kosten der Umsetzung: 

Aufgrund der Sachlage erfolgt keine aktualisierte Kostenermittlung. Frühere Kostenschätzungen für Babelsberg beliefen sich auf ca. 30.000 Euro für eine Komplettwiederherstellung in alter Größe einschließlich neuer Gerätschaften und Einfriedung.

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 

Der Vorschlag wurde im Bürgerhaushalt 2018/19 der Landeshauptstadt Potsdam eingereicht. Er erhielt von den Potsdamerinnen und Potsdamern bei der Vorauswahl / Priorisierung ausreichend Punkte und wurde in die „Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger“ unter der Nummer 40 aufgenommen. Der Vorschlag erhielt bei der abschließenden Votierung keine ausreichende Punktzahl und konnte aus diesem Grund nicht in die "TOP 20 - Liste der Bürgerinnen und Bürger" aufgenommen werden.


>> Der Vorschlag wurde nach der Priorisierung vom Redaktionsteam, in dem Vertreter der Bürgerschaft und Verwaltung tätig waren, aus mehreren Vorschlägen zusammengefasst:

Nr. 391 - Neue Hunde-Auslaufgebiete
Es gibt in Potsdam leider nur am Babelsberger Park die Möglichkeit, den Hund frei laufen zu lassen. Daher wäre mein Vorschlag, neue Auslaufgebiete für Hunde zu errichten bzw zuzuweisen.

Nr. 637 - Erweiterung des Hundeplatzes am Babelsberger Park
Gut und schön, dass Potsdam wenigstens ein eingezäuntes "Freilaufgebiet" hat für Hunde, aber wenn da 10 Hund drauf sind, dann sind in der Regel noch 20 Herrchen und Frauchen drauf und dann wird die Luft eng zum atmen. Die Fläche zwischen dem Hundeplatz und der Nutheschnellstraße liegt brach und wächst zu und genau um diese Fläche einen Zaun und der Hundeplatz wäre doppelt so groß. Und links und rechts noch 10 Meter ins Gestrüpp und es wäre noch ein bischen mehr Platz und ich bin mir sicher die Stammbesucher des Platzes legen mit Hand an um die neuen Flächen nutzbar zu machen. Durch eine Erweiterung des bestehenden Hundeplatzes durch die Stadt werden aus meiner Sicht die Einnahmen aus der Hundesteuer einigermaßen sinngemäß/sinnvoll verwendet.

 

Kommentare

Es ist sehr traurig und armselig für unsere Stadt, welche Priorität ein Hund hat.

Der Hundeplatz in Babelsberg ist ein eingezäuntes Sammelsurium von kaputten und ungepflegtem Mobiliar.
Genau 3 In die Jahre gekommenen Gerätschaften stehen hier zur Verfügung.
Ein Reifen, ne Kletterwand und ein Tunnel.
Die Bänke wurden mit Panzertape repariert, damit sie halten.

Leider kam die Stadt Potsdam auch nicht auf die Idee, ein Hundeauslaufgebiet zu zuweisen, obwohl wir Hundehalter treue Steuerzahler sind und dies beim Zusammenleben von Mensch und Tier hilfreich wäre.

Dies ist unserer Landeshauptstadt unwürdig und muss geändert werden!

Ich schließe mich dem vorangegangenen Kommentar an und möchte hinzufügen, dass selbst der bestehende Hundeplatz nichteinmal gepflegt wird. Das Gras stehg zurzeit hoch, Hunde sammeln dadurch Zecken und es ist den Besuchern erschwert den Hundekot aus den hohen Gräsern zu pulen. In Potsdam leben 6.500 Hunde. Das sind mindestens 13.000 Wählerstimmen und ca. 710.000,00 € Hundesteuern. Das sollte dabei beachtet werden. Zudem gilt im gesamten Stadtgebiet Leinenzwang. Dies muss durch weitere und zudem gut gepflegte Plätze ausgeglichen werden.

An die Stadtvertreter: Es gibt kaum einen leichteren Weg Wählerstimmen zu gewinnen. Über Tiere lassen sich schnell Emotionen aufbauen. Aber wem erzähle ich das.

Ich / wir nutzen mit unserem Hund fast täglich den Hundeplatz am Park Babelsberg und wir sind der Meinung, dass dies wirklich eine Stelle ist, wo sich Hunde auch mal austoben können / könnten. Auch für die Hundehalter ist das ein Ort, wo man sich mal über dies und das austauschen kann. In der Vergangenheit war ich Zeuge, wie Hunde dort (insbesondere durch jüngere Leute) teilweise aus ihren Ängsten und Unsicherheiten sozialisiert wurden. Allerdings ist auch zu verzeichnen, dass viele Hundehalter wieder abwanderten und nach anfänglicher Zufriedenheit wegen tatsächlichem Platzmangel jetzt andere Ziele aufsuchen. Im Übrigen stimme ich den vorherigen Schreibern zu. Weiterhin möchte auch besonders betonen, dass in der Tat durchaus die zuständigen Kommunalpolitiker neben ihrem täglichen Aufgaben auch damit an den Wählerstimmen arbeiten können.So mancher Bürger macht tatsächlich sein Wahlverhalten von diesen Kleinigkeiten abhängig. In Bezug auf eine (schrittweise) Lösung des Anliegens bin ich optimistisch.

Diesen kleinen Platz am Babelsberger Park kann man nicht als Hundeauslaufgebiet bezeichnen. Es ist nur ein Käfig. Das Hundeauslaufgebiet am Grunewaldsee ist für Mensch und Tier eine Oase. Warum kann Potsdam das nicht auch?

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