Fahrradweg-Lückenschluss zwischen Satzkorn und Marquardt

Votierungsliste Nummer: 
37
Laufende Nummer: 
43
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Landeshauptstadt Potsdam baut zwischen Satzkorn in Richtung Marquardt (ab dem bis zum Bolzplatz vorhandenen Radweg) zum Kreisverkehr an der B273 einen separaten Radweg an der viel befahrenen Satzkorner Bergstraße.

Bewertung / Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam: 

folgt

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 

Dieser Vorschlag wurde beim Potsdamer Bürgerhaushalt 2023/24 eingereicht. Er erhielt während der Vorauswahl eine ausreichende Punktzahl von den Bürgerinnen und Bürgern und wird aus diesem Grund im weiteren Verfahren berücksichtigt. Derzeit erstellt die Verwaltung eine fachliche Einschätzung mit Aussagen zu Kosten, Umsetzungszeit und möglichen Realisierungschancen. Ab dem 22. August 2022 wird der Vorschlag dann erneut zur öffentlichen Abstimmung gestellt.
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Zusammengefasst vom Redaktionsteam, Originalvorschläge:

43. Radweg-Lückenschluss zwischen Satzkorn und B273
Zwischen Fahrland/Satzkorn und der B273 bzw. in Richtung Marquardt fehlen einige hundert Meter sicherer Radweg. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Bahnhof Marquardt ausgebaut wird, fehlt eine gute Radanbindung. Es gibt bereits einen sehr schönen und gut ausgebauten Radweg aus Satzkorn bis zur Sportanlage an der Bergstraße (dieser endet vor der Fa. Berger Beton). Ab dort müssen Radfahrer auf die Straße ausweichen, um den letzten Kilometer bis zur B273 zu fahren. Direkt neben der Fahrbahn ist meiner Einschätzung nach jedoch genug Platz, um einen Radweg (oder einen gemischten Rad- und Gehweg) zu bauen. Das würde die Anbindung Fahrlands/Satzkorns mit dem Rad enorm verbessern und wäre sicherlich eine vergleichsweise einfach und günstig zu realisierende Maßnahme.

183. Radweg Lückenschluss Satzkorn zum Drehkreuz Marquardt
Die auszubauende Drehscheibe "Bahnhof Marquardt" und die Anbindung an den Radweg an der B 273 entlang verliert an Wirksamkeit, wenn nicht die ca.1 000m lange Lücke zwischen dem bis zum Bolzplatz vorhandenen Radweg und dem Kreisverkehr an der B 273 über die gefährliche Bergkuppe, die von ca. 200 PKW und darunter 70% LKW täglich befahren wird, mit relativ wenig Aufwand geschlossen wird. Ich verweise auf die Petition, die Herrn Rubelt am letzten Ortstermin am Marquardter Bahnhof vom Ortsvorsteher Herrn Spira übergeben worden ist. Es ist Gefahr im Verzug, weil die Nutzung dieser Bergstr., die auch Schulweg ist, weder von Kindern noch von Erwachsenen, die sich nicht in Lebensgefahr bringen möchten, unter den derzeitigen Bedingungen ausgeschlossen ist. Wenn aus klimatechnischen Gründen der Radverkehr gefördert werden soll, muss dieser Lückenschluss für Fußgänger und Radfahrer zeitnah geplant und umgesetzt werden.

Die Priorisierung für den Bürgerhaushalt 2023/24 wurde am 29. Mai 2022 um 23:59 Uhr beendet.

Dieser Vorschlag hat bisher folgende Bewertung erhalten:

Online-Abstimmung: 263 Punkte
Postweg: 0 Punkte

Die Gesamtpunktzahl beträgt damit 263 Punkte.

Die Votierung im Internet und auf dem Postweg für den Bürgerhaushalt 2023/24 beginnt am 22. August 2022 um 10:00 Uhr.

Kommentare

Hier fehlen nur 1000 m Fahrrad - Fußweg um einen gefahrloses Überqueren des Berges zu erlangen.
Diese Straße ist laut Verkehrszählung die am meist genutzte Straße für LKW in Potsdam, warum gibt es hier noch immer keinen durchgängigen Fahrrad -Fußweg? Die Gewerbegebiete in den Ortsteilen zahlen an die Stadt Steuern, bitte dann auch das Geld für die verbesserte Lebensqualität und Gefahrenabwehr der Bevölkerung in den Ortsteilen einsetzen.
Die Erreichung des Bahnhofs oder Kita/ Schule in Marquardt sollte ohne Personengefährdung möglich sein.

Die Passage der Satzkorner Bergstraße ist unter den gegenwärtigen Bedingungen mit dieser extremen Verkehrsdichte an Schwerlastverkehr für Radfahrer als auch Fußgänger lebensgefährlich. Hier ist Gefahr im Verzug! Unter diesen Bedingungen ist dort ein sofortiges Handeln erforderlich, um eine drohende Gefahr für Leib und Leben abzuwenden. Muss denn immer erst jemand zu Schaden kommen, bis dann endlich gehandelt wird?

Die auszubauende Drehscheibe "Bahnhof Marquardt" verliert an Wirksamkeit, wenn nicht die ca.1 000m lange Lücke zwischen dem bis zum Bolzplatz vorhandenen Radweg und dem Kreisverkehr an der B 273 über die gefährliche Bergkuppe zügig mit relativ wenig Aufwand geschlossen wird. Ich verweise auf die Petition, die Herrn Rubelt am letzten Ortstermin am Marquardter Bahnhof vom Ortsvorsteher Herrn Spira übergeben worden ist.

vom Schreibtisch aus kann man die Dringlichkeit nicht bewerten. Diese sehr stark befahrene Strasse ( innerorts !! ) ohne Bürgersteig , ohne Ausweichmöglichkeit ist für Fussgänger und Radfahrer lebensgefährlich.

Immer wieder haben wir die Situation geschildert, seit Jahren passiert genau nichts. Wer in Potsdam ist so diesen Zusand persönlich haftbar zu machen?
Sie spielen hier mit dem Leben von Menschen !!
Deshalb ist das weiterhin der gringendste Vorschlag.

Im Zeitraum 27.09.2021 bis 05.10.2021 befuhren 21730 Fahrzeuge die Satzkorner Bergestraße. Davon benutzten 2772 LKW des Schwerverkehr diese Fahrbahn. Obwohl es sich um eine innerörtliche Straße handelt, sind hier Geschwindigkeiten bis 103 Km/h festgestellt worden. Im Querschnitt fuhren 54,4 % der Fahrzeuge schneller als die erlaubten 50 km/h. Wer den Abschnitt an der relativ steilen Satzkorner Bergstraße kennt, weiß das der Fußgänger- und Radverkehr keine Ausweichmöglichkeiten am Rand der Fahrbahn hat. Hier besteht ein sehr hoher Gefahrenpotential und dringender Handlungsbedarf.

Ich hoffe sehr, dass der gesunde Menschenverstand ausreicht, um die Notwendigkeit des Radweges zu verstehen und nicht erst ein Mensch zu Schaden kommen muss…. Wer würde hierfür die Verantwortung tragen?
Eine überzeugendere Kosten- Nutzen- Relation bietet kein anderes Projekt.

Der Abschnitt ist so gefährlich, dass Eltern aus Sorge vor einem möglichen Unfall ihre Kinder allein sicherheitshalber nicht mit dem Fahrrad über den Berg fahren lassen. Obwohl es sich um den direkten Schulweg zu zwei Grundschulen (Fahrland und Marquardt) handelt. Bleibt den Kindern der selten fahrende Schulbus oder das "Elterntaxi". Auch die Obstscheune Marquardt ist aufgrund des fehlenden Radwegs aus Richtung Satzkorn/Fahrland Nord) für Kunden und Mitarbeiter mit dem Fahrrad schwer erreichbar. Die Mitarbeiter des Pflegediensts Hoffie können wegen der Schichtarbeit den selten fahrenden Bus nur eingeschränkt nutzen. Das Fahrrad fällt wegen der gefährlichen Straße als Verkehrsmittel aus. Das heißt, Menschen ohne Auto haben große Probleme, ihren Arbeitsplatz überhaupt zu erreichen.

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