Einrichtung Fußgängerüberweg / Zebrastreifen Kirschallee

Laufende Nummer: 
415
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 

Ein große Anzahl von Schülern der anliegenden Karl-Förster-Schule, des schulinternen Hortes und der angrenzenden Sportvereine kreuzen täglich die Kirschallee nördlich der Pappelallee. Sie kommen aus den nordwestlichen gelegenen Wohngebieten rund um die Neue Kirschallee, Thaerstr., dem Habichtweg und auch der Amts- und Amundsenstr.. Hinzu kommen am Nachmittag noch eine Reihe von Kinder, welche den Nahe gelegenen Volkspark besuchen möchten. Nach meinen Beobachtungen benutzen die Kinder in der Regel nicht die an der Kreuzung zur Pappelallee gelegenen Ampel, da dieser Weg einen zusätzlichen Umweg von gut einhundert Metern mit sich bringt. Darüber hinaus ist der Fußweg zur Schule auf dieser Straßenseite durch die notwendige Überquerung der Ludwig-Bolzmann Straße und der stark befahrenen Buseinfahrt der Haltestelle „Kirschallee“ erschwert und mit Unfallrisiko verbunden. Aus diesen Grund meiden auch die Erzieher/innen des Hortes „Am Schulplatz“ diese Seite der Straße, wenn sie die Kinder zu ihrer Nachmittagsbetreuung begleiten. Die Schüler kreuzen die Straße entweder direkt in Höhe Fliederweg, aus dem sie in der Regel kommen, oder in Höhe Neue Kirschallee.
Die Überquerung der Straße ist aus meiner Sicht an dieser Stelle mit großen Gefahren verbunden. So sind viele Kinder kurz vor Schulbeginn oft sehr eilig oder evtl. unkonzentriert, da sie sich mit Freunden unterhalten. Zudem überschreiten viele motorisierte Verkehrsteilnehmer in Höhe „Neue Kirschallee“ zum Teil erheblich die zugelassene Geschwindigkeit, da sie hier schon das Ampelsignal an der Kreuzung Pappelallee erkennen und diese noch rechtzeitig vor „Rot“ überqueren möchten. Auch Eltern, welche ihre Kinder morgens eilig zur Schule bringen möchten, sind hier in der Gegenrichtung nicht selten zu schnell unterwegs. Eine Überquerung der Straße in Bereich zwischen Ludwig-Bolzmann Straße und Alexander-Klein Straße ist aus meiner Sicht ebenso nicht unproblematisch. Die an der Fahrbahn befindlichen Parkplätze sind in der Regel in beiden Fahrtrichtungen komplett besetzt, oft wir morgens noch in zweiter Reihe gehalten. Die Straße ist somit insbesondere für kleinere Schüler nur sehr schwer einsehbar. Kindern sollte die Möglichkeit gegeben werden selbständig und sicher ihren Schulweg zu gehen. Ein Zebrastreifen wäre eine große Hilfe.

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 

Dieser Vorschlag musste nach der Vorauswahl (Priorisierungsphase) durch das Redaktionsteam, in dem Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeiter der Verwaltung tätig waren, aussortiert werden. Der Grund hierfür war, dass der Vorschlag durch die Landeshauptstadt Potsdam nicht steuerbar ist (Begründung Redaktionsteam: Rechtliche Vorgabe zur Realisierung ist StVO.) Eine solche Zurückweisung bedeutet jedoch nicht, dass der Vorschlag keine weitere Beachtung findet. Zur Kenntnisnahme wurde die Anregung dem zuständigen Amt zur Verfügung gestellt.