Sanierung der Potsdamer Kastanienallee

Votierungsliste Nummer: 
37
Laufende Nummer: 
263
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 

Der Zustand der Gehwege ist katastrophal. Die Fahrbahn ist eine Lärmquelle ohne Gleichen. Im aktuellen Lärmaktionsplan ist als weitere Maßnahme zur Lärmreduktion vorgesehen, den Fahrbahnbelag gegen Asphalt auszutauschen werden. Nach der Einführung von Tempo 30 im Juni 2014 ist nun die Asphaltierung der Straße umzusetzen! Zudem sollte die Gehwege aufgewertet werden: Bäume, Autos, Fußgänger und Radfahrerinnen sowie Radfahrer haben hier genügend Platz.

Bewertung / Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam: 

Der Zustand der Gehwege und der Fahrbahn in der Kastanienallee sind bekannt. Eine Erneuerung der Verkehrsanlage ist nur im Zusammenhang mit einer Erneuerung der vorhandenen unterirdischen Medien und der Gleisanlage inkl. der Fahrleitung für die Straßenbahn sinnvoll. Dazu sind umfangreiche Abstimmungen zwischen der Landeshauptstadt Potsdam, der EWP GmbH und dem ViP erforderlich. Bis 2019 sind im städtischen Haushalt keine investiven finanziellen Mittel für diese Maßnahmen eingeplant. Aus diesem Grund konnten bisher auch planungsseitig keine Aktivitäten beauftragt werden. Es sind lediglich konzeptionelle Gestaltungsmöglichkeiten untersucht worden, die unter der Voraussetzung der Bereitstellung finanzieller Mittel in den weiteren Planungsschritten vertieft werden müssen. Bereits jetzt ist klar, dass die Umgestaltung der Kastanienallee einen grundhaften Ausbau erfordert. Daraus resultierend werden von den Eigentümern der angrenzenden Flurstücke gem. Satzung über die Erhebung von Beiträgen für straßenbauliche Maßnahmen und von Kostenersatz für Grundstückszufahrten der Landeshauptstadt Potsdam vom 19.05.2006 Straßenausbaubeiträge erhoben. Eine Anliegerbeteiligung in Form von Informationsveranstaltungen sind im Vorfeld der Baumaßnahme zu organisieren.

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 

Während der Vorauswahl (Priorisierung im Bildungsforum Potsdam und im Internet) erhielt dieser Vorschlag eine ausreichende Punktzahl von den Potsdamerinnen und Potsdamern  und wurde in die "Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger" unter der LVBB-Nr. 37  aufgenommen. Der Vorschlag erhielt von den Potsdamerinnen und Potsdamern bei der abschließenden Votierung keine ausreichende Punktzahl und konnte aus diesem Grund nicht in die "TOP 20 - Liste der Bürgerinnen und Bürger" aufgenommen werden.

Originalvorschlag:
Sanierung der Potsdamer Kastanienallee (Nr. 263)
Die Kastanienallee im Potsdamer Westen ist die Fahrbahn und die Gehwege betreffend auf dem Stand von 1989 erhalten worden: Das Kopfsteinpflaster macht eine Nutzung der Balkone zur Straßenseite zu einem Hörerlebnis, welches einer Diskothek gleicht. Die Gehwege sind sehr breit angelegt, allerdings gibt es nur einen schmalen gepflasterten Streifen, der in der gesamten Länge zu einem Teil von parkenden Fahrzeugen belegt ist. Der Rest des Weges ist Sand, der bei Regen und Dunkelheit nur für Risikofreudige eine Empfehlung darstellt. Kurzum: Der Zustand der Gehwege ist katastrophal. Die Fahrbahn ist eine Lärmquelle ohne Gleichen. Zudem ist in der Fahrbahnmitte eine Straßenbahntrasse, die in der Längsrichtung erhebliche Kanten zum Kopfsteinpflaster der "Autospur" aufweist - ein Unfallrisiko vor Allem für Motorradfahrerinnen und -fahrer. Im aktuellen Lärmaktionsplan ist als weitere Maßnahme zur Lärmreduktion vorgesehen, den Fahrbahnbelag gegen Asphalt auszutauschen werden. nach der Einführung von tempo 30 im Juni diesen Jahres ist nun die Asphaltierung der Straße umzusetzen! Zudem sollte der breite aber kaum im derzeitigen Zustand sinnvoll nutzbare Gehweg aufgewertet werden: Bäume, Autos, Fußgänger und Radfahrerinnen sowie Radfahrer haben hier genügend Platz. Hierzu bedarf es einer umfassenden Gehwegsanierung, nicht zuletzt um Unfälle zu vermeiden: Heutzutage sind die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Gehweg unterwegs, da der Fahrbahnbelag zur Nutzung mit dem Fahrrad schlichtweg ungeeignet ist. Im Bürgerhaushalt 2014/2015 sollen die Mittel für die Gehwegsanierung berücksichtigt und auch die Umsetzung des Lärmaktionsplanes zeitnah ermöglicht werden.