3. Havelübergang dringend angehen

Laufende Nummer: 
813
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 

Auch wenn es teuer wird muß die Stadt das Problem des 3. Havelübergangs zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs dringend angehen. Ohne diesen werden die wachsenden Verkehrsprobleme nicht zu bewältigen sein. Die Kosten sind ggf. über 3 - 5 Jahre zu strecken und Fördermittel sind einzuwerben. Ein "Aussitzen" des Problems,weil es ggf. unbequem ist, löst nicht die heutigen Probleme und die der nächsten Jahre.

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 
Dieser Vorschlag wurde im Rahmen des Bürgerhaushalts der Landeshauptstadt Potsdam eingereicht. Er erhielt während der Vorauswahl keine ausreichende Punktzahl von den Bürgerinnen und Bürgern und konnte aus diesem Grund nicht im weiteren Verfahren berücksichtigt werden. Eine solche Zurückweisung bedeutet jedoch nicht, dass der Vorschlag keine weitere Beachtung findet. Zur Kenntnisnahme und möglichen Berücksichtigung wurde die Anregung dem zuständigen Fachbereich der Landeshauptstadt Potsdam zur Verfügung gestellt.

Kommentare

Sehr wichtiger Vorschlag! Habe mich leider vertippt, ist aber auf jeden Fall 5 Punkte wert!

Ich will es mal so formulieren:
Es kann kein Autoverkehrsproblem gelöst werden, wenn der Verkehr insgesamt ignoriert wird.

Das mag in Ihren Augen etwas philosophisch klingen, vielleicht auch etwas provokativ, ist aber ganz praktisch.

Die Praxis ist schon eine der treffenden und nichtzutreffenden Bezeichnung: Das Auto ist EIN TEIL des Verkehrs, nicht der Verkehr an und für sich (wie es hier wieder formuliert wird). Das Grundproblem liegt m. E. im Wesentlichen schon darin, sich die Alternativen dazu schon im Kopf zu verbauen. Wer sich dies schon im Kopf verbaut, der findet natürlich immer Gründe, weshalb andere Verkehrsarten ausscheiden. Das ist sozusagen ein Zirkelschluss, der durch keine Investition und durch keine Stadtverwaltung der Welt gelöst werden kann.

Das Aussitzen liegt m. E. klar auf Seiten derer, für die Verkehr = Autoverkehr + x ist. Die Wenigen, die tatsächlich nicht anders können als das Auto zu benutzen, werden gehindert durch die Vielen, die sehr wohl anders können, aber dies eben nicht wollen.

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