Besserer Umgang mit Stadttauben: Betreuten Taubenschlag einrichten

Votierungsliste Nummer: 
31
Laufende Nummer: 
181
Art der Übermittlung: 
Internet
Betrifft: 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Landeshauptstadt Potsdam erstellt ein Konzept zum Umgang mit Stadttauben. Um die Bestände und Population tiergerecht zu regulieren, braucht es dieser Grundlage. Das Konzept soll unter anderem auch den Bau bzw. die Finanzierung betreuter Taubenschläge, -häuser oder -türme vorsehen, beispielsweise in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Bewertung / Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam: 

folgt

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft: 

Dieser Vorschlag wurde beim Potsdamer Bürgerhaushalt 2023/24 eingereicht. Er erhielt während der Vorauswahl eine ausreichende Punktzahl von den Bürgerinnen und Bürgern und wird aus diesem Grund im weiteren Verfahren berücksichtigt. Derzeit erstellt die Verwaltung eine fachliche Einschätzung mit Aussagen zu Kosten, Umsetzungszeit und möglichen Realisierungschancen. Ab dem 22. August 2022 wird der Vorschlag dann erneut zur öffentlichen Abstimmung gestellt.
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Zusammengefasst vom Redaktionsteam, Originalvorschläge:

181. Umgang mit Stadttauben: Taubenbeschläge aufstellen
Stadttauben sind für viele Menschen ein Ärgernis. Gerade am Hauptbahnhof leben sie in Scharen, ihr Kot greift historische Gebäude an und ihnen wird (inkorrekt) nachgesagt, Krankheiten zu verbreiten. Bisherige Taubenvergrämungsmaßnahmen haben sich als ineffektiv und tierschutzwidrig erwiesen. Trotz Fütterungsverboten finden Tauben durch menschlichen Müll Nahrung und bekommen selbst unterernährt noch Nachwuchs. Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei Stadttauben nicht um Wildtiere, sondern um (verwahrloste und verstoßene) Haustiere, für die die Stadt ergibt sich daraus eine Schutzpflicht. Mehr Infos dazu gibt es hier: https://www.berlin.de/lb/tierschutz/tauben/artikel.726849.php
Eine erwiesen wirksame Maßnahme dafür sind eingerichtete Taubenschläge. Hier kann Gesundheit- und Ernährungszustand kontrolliert, gelegte Taubeneier zu Populationskontrolle durch Attrappen ausgetauscht und Kot gezielt entfernt werden. In Augsburg wird dieses Konzept erfolgreich umgesetzt (https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/umweltstadt-augsburg/stad...). Taubenbeschläge sind somit eine Maßnahme, die Tier und Mensch gleichermaßen hilft.

407. Betreuter Taubenschlag für unsere Stadttauben
Stadttauben sind keine Wildtiere.  Die Stadt  Potsdam muss wie in anderen Städten auch endlich die Verantwortung übernehmen und einen betreuten Taubenschlag errichten. Die Betreuung ist aus objektiven Gründen unzureichend. Dem Tierschutzbeauftragten des Landes Brandenburg liegt seit Dezember 2021 hierzu  ein Konzept vor: betreuter Taubenschlag!

Die Priorisierung für den Bürgerhaushalt 2023/24 wurde am 29. Mai 2022 um 23:59 Uhr beendet.

Dieser Vorschlag hat bisher folgende Bewertung erhalten:

Online-Abstimmung: 383 Punkte
Postweg: 5 Punkte

Die Gesamtpunktzahl beträgt damit 388 Punkte.

Die Votierung im Internet und auf dem Postweg für den Bürgerhaushalt 2023/24 beginnt am 22. August 2022 um 10:00 Uhr.

Kommentare

Hoffentlich wird das Projekt unterstützt!

Wichtiges Projekt für die Tauben Potsdams!

Wir sollten uns entlich um diese ausgesetzten Haustiere und deren Nachkommen adäquat kümmern, durch die Bereitstellung eines Schlags in der Innenstadt.
Da diese Vögel reviertreu sind, nützt ein Schlag außerhalb der Innenstadt nichts

Mein Mann und ich kümmern uns seit Jahren um diese obdachlosen Haustiere, es wird Zeit für ein modernes Taubenmanagement, so wie in vielen anderen Städten bereits etabliert!

Es sollte sich dringend ändern, dass Potsdsm in Sachen Tierschutz/ Taubenhilfe Schlusslicht in Deutschland ist.
Man nehme sich ein Beispiel an dem Berliner Senat.

In einem Taubenschlag in der Innenstadt könnten Tauben artgerecht versorgt und durch den Eieraustausch geg.Gipseier Population verkleinert werden

Ein toller Vorschlag für ein Stadttaubenmanagement,das in Potsdam längst überfällig ist!

Friedenstauben für die Ukraine und dann so eine Vernachlässigung dieser Haustiere in Potsdam- das passt nicht zusammen und soll sich ändern

Top Vorschlag!

Unbedingt umsetzen!
Tierleid beenden!

Eine Idee, die in Taten umgesetzt gehört für eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier.
Friedenstauben sind mehr als nur ein Symbol und die tierfeindliche Haltung der Verwaltung antiquiert

1 Schlag in der Innenstadt, 1 Schlag am Hbf und das Problem wäre artgerecht und tierschutzgerecht gelöst.
Ehrenamtlichr zur Betreuung gibt es zu genüge!

Ein längst überfälliges Projekt, Berlin macht es uns seit Jahren vor.

Stadttauben sind Haustiere wie Hunde und Katzen und die Stadt sollte ihrer Versorgungspflicht endlich nachkommen.
Stadttauben sind keine Wildvögel!

Stadttauben sind revuertreu, Vergrämungsmaßnahmen verstoßen gegen Tierschutzgesetz, es hilft nur ein Taubenschlag im Revier der Tauben, nicht außerhalb. Dort bitte Eiertausch für Geburtenkontrolle

Wir sollten uns im Umgang mit Stadttauben ein Beispiel an Berlin nehmen. Das Konzept funktioniert. Alles andere wäre ein Armutszeugnis für Potsdam

Augsburger Modell umsetzen bitte.
Haus- Tierschutz ist kein Nischenanliegen, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit für eine moderne aufgeklärte und achtsame Verwaltung und Bürger sein.

Sehr guter Vorschlag, dessen Umsetzung längst fällig ist. Die Tauben gehören nunmal auch zu unserer Stadt.

Was in Berlin und so vielen anderen Städten seit Jahren im Augsburger Modell erfolgreich umgesetzt wird, das muss auch in Potsdam möglich sein und darf nicht vom Vet.amt verhindert werden. Diese Haustiere dürfen nicht länger stigmatisiert werden!

Eine großartige Idee! Die armen Tauben leiden so sehr. Bitte, bitte in die Tat umsetzen. Vielen Dank.

Ein betreuter Schlag für diese obdachlosen Haustiere im Zentrum ist alternativlos, die Umsetzung in anderen Städten ein Erfolgsmodell.
Potsdam sollte unbedingt Versäumtes nachholen

Tierschutz in Potsdam wurde bislang vernachlässigt oder durch Amt verhindert.
Bitte ändern, eine prima Idee und leicht umsetzbar.

Seit Jahren wird Tierschutz von der Verwaltung verhindert, das kann nicht sein!

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