(Information veröffentlicht am 28.6.2022)

„Einnahmen für Schuldentilgung verwenden“

Finanzen (Foto: Wutzkohphoto-Shutterstock)
Finanzen (Foto: Wutzkohphoto-Shutterstock)
Finanzen (Foto: Wutzkohphoto-Shutterstock)

Die langfristige Verschuldung der Landeshauptstadt Potsdam – ohne Verschuldung des Kommunalen Immobilien Service (KIS) – hat sich von 2016 bis 2020 um rund 15 Mio. Euro reduziert (von 75,1 Mio. Euro im Jahr 2016 auf 60,1 Mio. Euro im Jahr 2020). Die durchschnittliche jährliche Tilgung lag in den betroffenen Berichtsjahren bei rund 4 Mio. Euro. Auch zukünftig wird die Verschuldung des Kernhaushalts weiter reduziert. Im Ergebnis des Jahres 2022 soll sie bei 59 Mio. Euro liegen, um dann zum Ende des Jahres 2025 (laut Planentwurf des Jahres 2022) auf 46,1 Mio. Euro zu sinken. Nach jetzigem Stand wird die Landeshauptstadt in den Jahren (2016 bis 2025) rund 29 Mio. Euro getilgt haben.

Die Stadt verfolgt das Ziel, die Verschuldung auch zukünftig soweit wie möglich zu reduzieren. Durch die Gewährung von Investitionszuschüssen an den KIS wird auch die Verschuldung insgesamt begrenzt. Dazu werden, sich aus der positiven Haushaltsbewirtschaftung ergebende, Zahlungsmittelüberschüsse eingesetzt. Allerdings soll hier auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Kommunale Immobilien Service, vor dem Hintergrund seiner umfangreichen Investitionstätigkeit für unabweis- und unaufschiebbare Investitionen zur Erfüllung von Pflichtaufgaben (vor allem für den Bau von Schulen, Sportplätzen, Kitas und Horten), im gleichen Zeitraum folgende Dahrlehensbeträge neu aufgenommen hat. Im Jahr 2018 waren es 33,8 Mio., 2019: 34,5 Mio EUR. Betrug die Verschuldung des KIS Ende 2018 rund 205 Mio Euro so wird diese bis Ende 2025 voraussichtlich auf 485 Mio. Euro ansteigen.