(Information veröffentlicht am 27.8.2019)

Stadtteilspaziergänge und Workshop zu Fußwegen erfolgreich

Fußverkehrscheck in Potsdam-Babelsberg (© SVU Dresden/Alexandra Hermann)
Fußverkehrscheck in Potsdam-Babelsberg (© SVU Dresden/Alexandra Hermann)
Fußverkehrscheck in Potsdam-Babelsberg (© SVU Dresden/Alexandra Hermann)

Am vergangenen Samstag, 24. August 2019, veranstaltete die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro SVU Dresden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern Stadtteilspaziergänge und einen Workshop zum Fußverkehrskonzept. Nach den drei Spaziergängen, sogenannte Fußverkehrschecks, erarbeiteten die Teilnehmenden in dem Workshop zusammen Maßnahmen für das Fußverkehrskonzept.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt sagt: „Wir haben das Instrument „Fußverkehrscheck“ das erste Mal angewendet. Ich bin begeistert und möchte auch in Zukunft damit arbeiten. Der Tag mit den Spaziergängen und dem Workshop hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Menschen vor Ort einzubeziehen. Sie wissen wo es klemmt und wo es gut läuft. Außerdem konnten wir alle erleben und beobachten, wie viel die Menschen in Potsdam zu Fuß gehen, egal ob im Schlaatz, in Babelsberg oder der Innenstadt. Ich bin froh, dass wir mit der Entwicklung des Fußverkehrskonzepts die Förderung des Zu-Fuß-Gehens strategisch angehen.“

Bei der Erstellung des Fußverkehrskonzeptes wird das gesamte Stadtgebiet berücksichtigt. Es gibt eine Bestandsanalyse, Ziele und Handlungsfelder werden definiert, die fußgängerrelevanten Verkehrsbeziehungen werden erfasst und ein Liniennetz erarbeitet. Wie bereits beim Radverkehrskonzept werden auch die wichtigsten Gehwege im Stadtgebiet in Haupt- und Nebenrouten eingeteilt. Entlang der Routen wird ein Fußverkehrsnetz von insgesamt 300 Kilometern Streckenlänge detailliert betrachtet.

„Die Spaziergänge und der Workshop waren nicht die einzige Möglichkeit der Beteiligung. Wir sind auf die Mithilfe, Erfahrungen und Hinweise der Potsdamerinnen und Potsdamer angewiesen. Nur so kann eine Grundlage für unsere Arbeit geschaffen werden. Daher werden wir vor der Einbringung und Diskussion in den Gremien auch der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit einer weiteren Beteiligung und Mitwirkung geben“, so Rubelt weiter.

Das Konzept soll im Frühling 2020 in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden und dient nach dessen Beschluss der Verwaltung als Grundlage des weiteren Handelns. Das Konzept ist auch wichtig, um abschätzen zu können, welche personellen und finanziellen Ressourcen in Zukunft benötigt werden und in welcher Reihenfolge und Priorität einzelne Maßnahmen in Angriff genommen werden sollen.