(Artikel veröffentlicht am 29.6.2017)

Beteiligung an Befragung zur Lärmbelastung

RE1 und Bahngleise in Potsdam (Foto: Frank Daenzer)
RE1 und Bahngleise in Potsdam (Foto: Frank Daenzer)
RE1 und Bahngleise in Potsdam (Foto: Frank Daenzer)

Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung des Lärmaktionsplanes für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Im Rahmen dieser Lärmaktionsplanung wird am 30. Juni 2017 die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen. Bis zum 25. August 2017 hat die Öffentlichkeit dann die Gelegenheit, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zu beteiligen.

Der Bahnverkehr bedeutet eine große Belastung für viele Potsdamerinnen und Potsdamer;  nach dem Straßenverkehr ist der Bahnverkehr der größte Lärmverursacher. An einigen Hotspots entlang der Bahnschienen sind viele Bewohner der Stadt besonders stark betroffen. Auf die Reduzierung dieser Belastungen hat die Landeshauptstadt Potsdam jedoch keinen Einfluss. Daher ist es wichtig, dass sich möglichst viele Betroffene selbst aktiv bei der Befragung des Eisenbahn-Bundesamtes zur Erstellung des Lärmaktionsplanes beteiligen.

Betroffene sollten dem Eisenbahn-Bundesamt wichtige Hinweise und Informationen zu ihrer persönlichen Lärmbelastung, die durch den Eisenbahnverkehr verursacht wird, übermitteln. Auch dem Eisenbahn-Bundesamt ist eine rege und konstruktive Beteiligung sehr wichtig! Es wird daher dringend darum gebeten, dass sich alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger aktiv unter www.laermaktionsplanung-schiene.de an der Befragung beteiligen. Die Angaben der Öffentlichkeit helfen dem Eisenbahn-Bundesamt dabei, die Lärmaktionsplanung aufzustellen.

Beteiligungen können auch per Post an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230, 14412 Potsdam, geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom 30. Juni 2017 an über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

Nur mit einer aktiven Beteiligung an der Befragung können alle Potsdamerinnen und Potsdamer gemeinsam zu einer Verbesserung der  Lebensqualität in der Landeshauptstadt Potsdam beitragen.